Familienverband seit  1884 Familienverband seit  1884 Familienwappen Gross Justin Carl v. Brockhausen Friedrich v. Brockhusen Emilie v. Brockhausen Bernard v. Bruchhausen Tagung am 9.März 1935 Dankenswerterweise hatte der Vetter Georg von B. in Berlin-Schlachtensee, Dubrowplatz 8, seine Wohnung für die Tagung zur Verfügung gestellt. Erschienen waren die Vettern: 1. Der Vorsitzende, Rittergutsbesitzer Eberhard von Brockhusen - Lange, Post Neuruppin Land, mit Gattin, 2. der stellvertr. Vorsitzende, Rittergutsbesitzer Heinrich von Brockhausen - Mittelfelde, Post Spiegelbrück, Kreis Dramburg i.P. 3. der Kassenführer Oberregierungsrat Ferdinand von Brockhusen, Berlin W 35, v.d. Heydstr. 7, 4. der Schriftführer, Oberforstrat i.R. August von Bruchhausen - Weitzgrund, Belzig Land, mit Gattin, 5. der stellvertr. Schriftführer, Direktor Georg von Bruchhausen, Berlin-Schlachtensee, Dubrowplatz 8, mit Gattin. Außerdem hatte liebenswürdigerweise der Bearbeiter unserer Familiengeschichte, Herr Peter von Gebhardt aus Berlin-Dahlem unserer Aufforderung, an der Sitzung teilzunehmen, Folge geleistet. Der Vorsitzende eröffnete die Sitzung gegen 18 Uhr. Es wurde zunächst bekanntgegeben, daß die Vettern Oberbürgermeister i.R. Albert von Bruchhausen, Trier, Rittergutsbesitzer Hans Heinrich von Brockhusen, Groß-Justin, Kr. Cammin i.P., und der Hauptmann Alexander von Brockhusen, z.Zt. München, zu ihrem Bedauern verhindert gewesen seien, an der Sitzung teilzunehmen und der Tagung ihre Grüße sendeten. Zu Punkt 1 der Tagesordnung - Stand der Familienforschung, hielt Herr von Gebhardt einen kurzen Vortrag (vgl. den entsprechenden Artikel im Familienblatt). Es wurde alsdann die Möglichkeiten erörtert, die Familiengeschichte späterhin in Druck erscheinen zu lassen. Vetter Heinrich Mittelfeld verpflichtete sich für 2 Jahre je Jahr 500 RM und Vetter Georg - Berlin je 200 RM zur Fortführung der Geschichte zu stiften. Ihnen wurde seitens des Vorsitzenden der Dank der Familie ausgesprochen. Zu Punkt 2 gab der Kassenführer eine Übersicht über die Kassenverhältnisse, aus der sich ergab, dass sich gegen das Vorjahr insofern eine Änderung ergibt, als vorschriftsmäßig 10 % der Zinsen jährlich dem Kapital zugeschlagen werden. Die Höhe des jährlichen Beitrages von 20 RM soll unverändert bleiben, und es wird gebeten, den Betrag auf das Konto des Oberregierungsrats Ferdinand von Br. bei der Kur- und Neumärkischen Ritterschaft, Darlehnskasse in Berlin, Wilhelmpl. 6, einzuzahlen. Zu Punkt 3 wird beschlossen, zur Hebung des Interesses an den Familienangelegenheiten etwas ½- jährlich eine Familienzeitung erscheinen zu lassen und jedem Mitglied unentgeltlich zuzustellen . Es wird gebeten, hierbei tätig mitzuhelfen und dem Schriftführer entsprechende Beiträge, Nachrichten usw. zukommen zu lassen. Nach der Sitzung fand ein Zusammensein mit den Damen statt. Dem Vetter Georg wird für seine Gastfreundschaft herzlichst gedankt.